Samstag, 19. Mai 2018

Traditionelle Scones

Ein Rezept für vegane Scones folgt noch, aber heute müssen es die Traditionellen sein; frei nach Jamie Oliver. It´s Royal Wedding day!!! Wohooo!
Und deshalb gibt´s bei mir heute eine kleine Afternoon-Tea- Party mit Sandwiches, Kuchen und natürlich Scones.

Freitag, 19. Januar 2018

Vegane Maccaroni and Cheese (Käsenudeln)

Nudeln mit Käse gehören für Sonnenschein zu Mamas Spezialitäten. Was soll ich sagen... jeder Haubenkoch wird nachvollziehen können, welch Kunst in die Zubereitung dieser Teigwaren mit darübergeriebenem Käse geht. Das erfordert eine große Portion Talent und Finesse.... Gault Millau hat schon angeklopft um mir ein paar Hauben nachzuschmeißen. Die meisten Eltern werden wissen, wovon ich rede ;)

Die etwas raffiniertere Version von der soeben beschriebenen ist Mac & Cheese (die Kurzform für Maccaroni & Cheese), die sowohl bei Erwachsenen, als auch - ja, erstaunlicher Weise auch bei meinem Großen (der Kleine ist noch nicht soweit) - Kindern Anklang findet und ist einer der Klassiker in Sachen Comfort Food.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Mamas Müsli oder Granolapulver vom Feinsten

Katastrophenstimmung im Hause Sonnenschein! Das Granolapulver (bei uns einfach nur Mamas Müsli genannt) ist ausgerechnet am Feiertagswochenende ausgegangen und ich hatte natürlich verschwitzt, dass am Samstag Dreikönigstag war. Und natürlich waren genau dann die Standardzutaten nicht in ausreichenden Mengen daheim, um neuen Vorrat unseres ultimativen Familienmüslis herzustellen - weil ich dachte "die können wir ja am Samstag aufstocken". Fragt nicht, was das für die Stimmung am Morgen bedeutet, wenn der Smoothie schon auf sein Topping wartet und im Müsliglas gähnende Leere herrscht. Morgenzombies sollten in dem Fall einen ganz großen Bogen um fünfjährige Sonnenscheine machen, die zu den Hauptabnehmern im Haushalt zählen. Ich sag nur: inkompatibel.

Das Rezept lehnt sich an das von Jamie Oliver in seinem Buch Jamies Superfood für jeden Tag an. Wie ihr wohl bereits ahnen könnt, hat dieses aber meine ganz persönliche Abwandlung erfahren und um ehrlich zu sein variiert das Rezept auch von Mal zu Mal. Diese Anregung möchte ich hiermit auch gleich mitgeben: nehmt eure Lieblingszutaten innerhalb der jeweiligen Zutatenkategorie oder probiert Mal was ganz Neues aus. Gerade dieses Rezept eignet sich ganz hervorragend für Experimente. 


REZEPT
ca. 20 Portionen

ZUTATEN
600g Haferflocken

140g Nüsse; ich verwende:
40g Walnüsse
40g Haselnüsse
40g Mandeln
20g Kokosflocken

55g Samen; ich verwende:
20g Sonnenblumenkerne
20g Kürbiskerne
15g Leinsamen

140g Trockenobst; ich verwende:
40g Datteln
40g Rosinen
40g Marillen
20g Cranberrys

2 El Kakaopulver
1 Tl Zimt
Schale einer Bio-Orange, gerieben

ZUBEREITUNG
1. Backofen auf 180°C vorheizen.

2. Haferflocken, Nüsse un Samen auf einem Backblech verteilen und 15min backen. Nach der Hälfte der Backzeit gut durchrühren, damit alles gleichmäßig geröstet wird. Danach gut auskühlen lassen.

3. Gemeinsam mit dem Trockenobst, Kakao, Zimt und Orangenschale portionweise in der Küchenmaschine zu grobem Pulver mixen.

In einem luftdichten Behälter gelagert sollte das Müsli zwei bis drei Wochen haltbar sein.



Montag, 25. Dezember 2017

Maroni-Fülle mit getrockneten Marillen

Das Beste am Truthahn? Die Fülle natürlich. Ich könnte eigentlich auch nur die Fülle, Beilagen und Sauce essen. Weil an der Fülle die besten Stücke die sind, die knusprig sind, mache ich meine so, wie die britische Kochkoryphäe Mary Berry es in ihrem Rezept vorschlägt: in einer ofenfesten Backform außerhalb des Vogels. Was Vegetarier (und wenn man statt Butter Margarine oder Olivenöl verwendet auch Veganer) auch sehr zu schätzen wissen.
Mit kleinen Abwandlungen meinerseits, ist dieses Rezept seit einigen Jahren fixer Bestandteil unseres Weihnachtsmenüs. 


Samstag, 23. Dezember 2017

Cranberry Sauce

Weihnachten steht vor der Türe. Zeit meine Cranberry Sauce als Begleiter fürs Weihnachtsessen zu kochen. Sie schmeckt nicht nur zum klassischen Truthahn, sondern auch zu Beef Wellington oder fleischlosem Braten. Genauso gut macht sie sich in weihnachtlichen Sandwiches, in die bei mir fast alles reinkommt, was ich am Weihnachtsabend aufgetischt hatte. Oder auch zu Käse.... Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Recycling vom Feinsten ;)


Freitag, 15. Dezember 2017

Gedanken zu: "Forschungsbeauftragte am Institut für Kinderentwicklung und zwischenmenschliche Beziehung"

Gestern wurde von einem wundervollen Wiener Wunderweib (für alle die sich jetzt wundern, das ist eine Facebook Gruppe ;) ) folgender Text gepostet, der mich sehr angesprochen hat (leider ohne Quelle, aber wer auch immer den Text ursprünglich verfasst hat - DANKE!!!):

Eine Frau namens Emily ging zum Amt, um ihren Führerschein zu verlängern. Als die Beamtin nach ihrem Beruf fragte, zögerte Emily, da sie nicht genau wusste, was sie offiziell sagen soll.
"Ich meine", sagte die Amtsfrau, "haben Sie einen Job oder sind Sie nur...."-
"natürlich habe ich einen Job - ich bin Mutter", fiel Emily ihr ins Wort.
"Mutter ist keine offizielle Berufsbezeichnung. Also: Hausfrau", sagte die Beamtin.
Ich hatte diese Geschichte schon völlig vergessen, bis ich mich eines Tages in der gleichen Situation wiederfand. 
Die Dame bei mir am Schalter war offensichtlich eine Karrierefrau - effizient, selbstbewusst und sie legtewahrscheinlich großen Wert darauf, einen hochtrabenden Titel wie "Höhere städtische Registrierungsbeamtin" oder "Behördliche Fragenstellungsbeauftragte" zu haben.
"Ihr Beruf?" fragte sie mit abschätzigem Blick. Ich habe keine Ahnung, was dann mit mir passierte, aber diese Worte kamen spontan über meine Lippen: "Ich bin Forschungsbeauftragte am Institut für Kinderentwicklung und zwischenmenschlichen Beziehungen."
Sie hielt inne, den Kugelschreiber kurz über dem Formular festgefroren, und sah mich an, als hätte sie sich verhört. Also habe ich langsam und deutlich wiederholt, die wichtigsten Worte betonend. Und dann konnte ich mit einem inneren Kichern dabei zusehen, wie sie versuchte, den Titel in das kleine Formularfeld einzutragen.
"Dürfte ich wohl fragen", sagte die Beamtin mit vorsichtigem Interesse, "was Sie an Ihrem Institut genau machen?"

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Mandel-Zimt-Busserl mit Schneehaube

Ich war noch nie so früh in Weihnachtsstimmung wie heuer. Und das obwohl (oder vielleicht deshalb?) sich meine beiden Kinder gerade mit kranksein abwechseln und ich mich wie unter Dauer-Quarantäne fühle. An den Tagen an denen ich tatsächlich mal rauskann... hach, was soll ich sagen... das ist Freiheit pur! Man wird ja so schön bescheiden....
An den Tagen an denen ich mir ein exklusives Entertainmentprogramm zu Hause überlegen muss habe ich die Gelegenheit unsere Wohnung weihnachtlich stimmungsvoll zu dekorieren und ein paar neue Rezepte auszuprobieren. Das Meiste davon ist gelungen. Meine Lebkuchen werden allerdings zu Lebkuchen-Cake-Pops verarbeitet. Ich habe immer noch nicht DAS Rezept gefunden, mit dem ich wirklich zufrieden bin. 

👼 Hier also mein offizieller Aufruf an euch wunderbaren Menschen da draußen:
Wenn ihr DAS Lebkuchen-Rezept schlechthin habt, bitte, bitte, bitte (!) teilt das Rezept mit mir!!!! 👼

Ganz anders verhält es sich mit diesen luftig, duftig, nussigen Mandel-Zimt-Busserl, die im Mund zergehen wie Zuckerwatte... nicht ganz, aber fast ;)
Neben den Mohnkipferln (laut letzter Bestandsaufnahme sind davon nur noch vier Stück übrig und heute ist immerhin schon der 7. Dezember 😇) meine diesjährigen Favoriten.